Gratis Wettprognosen heute: Der Preis steckt nicht im Prognoseblatt

Updated Oktober 2026
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Ein abgegriffenes Notizheft, ein Bleistift und eine Stoppuhr liegen auf einer Bank am Rand eines Trainingsplatzes.

Aktuell per Oktober 29, 2026; geprüft gegen die Bewilligungen der Gespa und die Spielregeln von Swisslos und Loterie Romande.

Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Wer heute eine Gratisprognose sucht, findet sie zuhauf. Ein Tipp für eine Bundesligapartie, ein Livespiel am Abend, ein Turnier im Sommer, dazu eine Bilanz, die meist nur die Treffer zeigt. Was keiner dieser Texte daneben schreibt: Jede Quote trägt die Marge des Veranstalters schon in sich, und auf die entscheidende Frage des Abends hat niemand eine Antwort. In der Schweiz kommt eine zweite Schranke dazu, die viele raten lässt. Sportwetten mit Geld dürfen nur zwei Veranstalter anbieten, und das ist kein Markt, der sich öffnet, wenn man die richtige Seite kennt. Die Prognose ist gratis. Die Entscheidung, die aus ihr folgt, ist es nicht.

Spielerschutz zuerst: die Limiten, die man vor der ersten Prognose setzt

Eine Prognose ist eine Einschätzung und keine Garantie, und deshalb gehört der Spielerschutz an den Anfang und nicht in eine Randnotiz. Wer heute eine Wette auf Basis einer kostenlosen Analyse platziert, hat die Limiten idealerweise gesetzt, bevor die erste Idee auf dem Tisch lag. Nachträglich wirkt jede Grenze wie eine Bremse, vorher wirkt sie wie ein Plan. Und die Reihenfolge ist in der Schweiz nicht dem Belieben überlassen: die Höhe der Limite setzt nicht der Staat, sondern der Spielende selbst.

Vor der ersten Teilnahme an Sporttip müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für Personen unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort. Eine Erhöhung wirkt erst nach 72 Stunden. Wer also in einer schlechten Woche die Grenze hochsetzen will, sitzt drei Tage lang in der selbst gesetzten Sperre. Der Mechanismus ist unbequem, und genau darin liegt sein Wert: er trennt die Entscheidung über das künftige Verhalten von der Stimmung des Moments. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage einrichten, die den Nachschub an Geld unabhängig vom Einsatz begrenzt.

Dass diese Frist von der Aufsicht mit 24 Stunden vorgesehen ist und die beiden Veranstalter in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden anwenden, macht die Limite in der Praxis strenger als das Gesetz verlangt. Das ist ungewöhnlich genug, um es zu bemerken — ein Anbieter, der sich selbst mehr Zeit lässt als vorgeschrieben, bevor ein Limit wieder fällt.

Was eine Prognose kostet, wenn die Limite fehlt. Ohne Verlustlimite gibt es keine feste Grösse, gegen die sich ein Einsatz messen lässt, und jedes Prognoseblatt wirkt so gut wie die letzte Wette. Mit Limite beginnt die Prognose einen Zweck zu erfüllen: sie hilft, innerhalb einer Grenze zu entscheiden, statt eine Grenze zu erfinden. Einsätze gehören dabei ausschliesslich aus frei verfügbarem Geld und nie aus solchem, das für Miete, Rechnungen oder Rücklagen steht.

Was passiert, wenn man sich selbst sperrt — und was das über Billigangebote sagt

Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, und diese Sperre wird vor Ablauf der Frist nicht aufgehoben. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt dort auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Für einen Spielenden heisst das: Die eine Entscheidung schliesst nicht ein Produkt, sondern den Zugang zum ganzen regulierten Angebot.

Genau hier zeigt sich der eigentliche Preis eines Gratisprognose-Blattes, das einen Link zu einem ausländischen Anbieter trägt. Ein solcher Anbieter ist nicht an das Sperrregister angebunden. Die Sperre, die jemand bei Swisslos oder Loterie Romande für sich selbst einträgt, kennt er nicht und beachtet sie nicht. Wer auf diesem Weg weiterspielt, hat die eigene Schutzentscheidung umgangen, oft ohne es zu bemerken — und Beratungsangebote, die auf das Register aufbauen, greifen dann nicht. Die Sperre ist damit keine Formalie für schwache Momente, sondern die wirksamste Grenze, die ein Spielender ziehen kann. Sie funktioniert nur dort, wo ein Anbieter im Register liest.

Warum auch die aufmerksamste Prognose keine Verlustlimite ersetzt

Punkte, Form und Ausfälle lassen sich zusammentragen, und trotzdem bleibt jedes Ergebnis offen. Ein Quotenvergleich kann ein bis zwei Prozentpunkte Unterschied aufdecken, ein Limitenplan kann verhindern, dass ein Abend ausser Kontrolle gerät. Eine Trefferbilanz auf einer Website leistet beides nicht, weil sie nur die abgeschlossenen Fälle zeigt und die übrigen verschwindet. Diese Vorsicht ist keine Geschäftsbremse, sondern der Grund, weshalb Sportwetten kein Einkommen sind.

Verkaufstellen sind dabei kein ruhiger Raum, in dem die Regeln von selbst greifen. Die Gespa hat 2025 in 200 Testkäufen an Verkaufsstellen in 47,5 % der Fälle eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Wer glaubt, an einem Sporttip-Schalter oder einem Lotto-Kiosk würden Alter und Zustand geprüft, sollte diese Zahl im Kopf behalten.

Grundlagen und Einordnung: Wie aus Daten eine Prognose wird und wo die Marge sitzt

Eine Prognose beschreibt Wahrscheinlichkeiten, keine Ergebnisse. Zwischen beiden liegt mehr als eine Formulierung, nämlich der ganze Unterschied zwischen einer Einschätzung und einer Zusage. Wer eine Partie analysiert, sammelt Form, Ausfälle, Statistik und Torverhältnisse, wägt sie in Ruhe und kommt zu einem Bild davon, welche Ausgänge häufiger und welche seltener sind. Wie häufig ein bestimmtes Ergebnis am Ende wirklich eintritt, entscheidet der Abend. Die Prognose sortiert die Möglichkeiten, sie wählt keine aus.

Ein Fussball ruht an der Seitenlinie im taufeuchten Gras, die ersten Sonnenstrahlen fallen schräg über den Platz.
Bei Sporttip-Livewetten zählen Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, mit Quote 1.00.

In jede Quote ist die Marge des Veranstalters bereits eingerechnet. Wer das einmal begriffen hat, liest Wettprogramme anders. Eine Quote von 1.90 auf einen Ausgang bedeutet nicht, dass der Ausgang knapp wahrscheinlicher als unwahrscheinlich ist; sie bedeutet, dass der Anbieter diesen Ausgang zu diesem Preis handelt, und dass er selbst nach Abzug seiner Marge davon ausgeht, ihn nicht zu oft auszahlen zu müssen.

Die Rechnung, die hinter jedem Zwei-Weg-Markt steht

Zwei Quoten von je 1.90 ergeben einen Markt, wie er in der Praxis aussieht, wenn ein Anbieter seine Marge gleichmässig auf beide Seiten verteilt. Die Auszahlungsquote des Marktes ist der Kehrwert, der aus den Kehrwerten der Quoten gebildet wird, und die Marge ist der Anteil, der davon abgeht while the book pays the rest out. Bei zwei Mal 1.90 sagt jeder der beiden Kehrwerte 0.5263, die Summe liegt bei 1.0526. Die Auszahlungsquote beträgt damit rund 95,0 %, die Marge des Veranstalters rund 5,0 %.

Für einen Spielenden heisst das: Von jedem Franken, der in diesem Markt umgesetzt wird, fliessen ungefähr 95 Rappen in die Auszahlungen zurück, und rund 5 Rappen bleiben beim Veranstalter — unabhängig davon, wie der Abend ausgeht. Die Marge ist kein Vorwurf, sondern ein Preis: sie erscheint nicht auf dem Wettschein, und doch trägt jede Wette sie. Anders gerechnet zahlt der Spielende über viele Wetten hinweg im Durchschnitt dieses Preises wegen mehr ein, als er ausgezahlt bekommt. Bei einem Zwei-Weg-Markt mit zwei Mal 1.90 liegt dieser durchschnittliche Verlust je umgesetzten Franken in der Grössenordnung der genannten 5 %, und er hängt allein an der Summe der Kehrwerte der angebotenen Quoten. Je grösser die Auswahl in einem Markt und je weiter die Grenzen des Sportprogramms gefasst sind, desto niedriger kann die Marge und damit desto höher die Auszahlungsquote sein. Bei kleineren Ligen, Sonderwetten und Live-Märkten wird sie eher grösser ausfallen. Eine Messgrösse für den Preis eines Marktes, der man sonst nur an der eigenen Kontoabrechnung begegnet, wird dadurch sichtbar, und die gehört zum Handwerkszeug jedes Spielenden.

Form, Ausfälle, Zahlen — und die Grenze der Methode

Zur Prognose gehören mehrere Zutaten. Die Form eines Teams über die letzten Partien zeigt, ob eine Serie hält oder bereits bröckelt. Ausfälle und Sperren verschieben die Erwartung stärker, als Tabellenplätze vermuten lassen, weil eine Mannschaft ohne ihren Aufbauspieler anders spielt als die Tabelle sagt. Statistik liefert Vergleichswerte über längere Zeiträume und relativiert einzelne Ergebnisse. Der Quotenvergleich ist der Teil, der am meisten unterschätzt wird: wenn sich dieselbe Einschätzung bei einem Veranstalter zu 2.10 und bei einem anderen zu 2.00 handeln lässt, ist der Unterschied kein Detail, sondern der entscheidende Anteil des Nettoertrags. Aus diesen vier Quellen entsteht ein Bild, aus dem Bild eine Quote, aus der Quote eine Wette — oder eben keine.

Die Grenze der Methode ist die Prognose selbst. Form sagt, wie ein Team gespielt hat, nicht wie es morgen spielt. Statistik beschreibt Durchschnitte, und jedes einzelne Spiel darf vom Durchschnitt abweichen. Quotenvergleiche zeigen relative Preise, keine Sicherheit. Kostenlose Prognosen bleiben Einschätzungen, und eine Einschätzung ist nie eine sichere Aussage über das Ergebnis. Diese Nüchternheit klingt wenig aufregend, hält aber den grössten Teil des Geldes auf dem Konto, das auf einem anderen Blatt längst verplant wäre.

Woran man eine Prognosequelle erkennt, die ihre Grenzen kennt

Eine Methode zu veröffentlichen ist mehr Arbeit als ein Tipp und wirkt weniger aufregend. Genau deshalb lohnt das Kriterium: Wer schreibt, welche Vergleichswerte herangezogen wurden, ob nur die letzten Spiele oder die Saison als Ganzes betrachtet wurden, und wer die Sportart und den Wettbewerb offenlegt, für den die Einschätzung gilt, liefert etwas Nachprüfbares. Wer dagegen jede Partie zum besten Tipp des Tages macht, hat den Inhalt gestrichen und den Stil behalten.

Die zweite Unterscheidung betrifft die Trennung von Information und Werbung. Eine Statistikseite, die unter jeder Analyse ein Angebot platziert, schreibt nicht mehr für den Leser, sondern für die, die auf den Klick zahlen. Der Balken, der einen Weiterleitungslink trägt, wird schnell die eigentliche Überschrift. Ein Blatt, das den Abstand zwischen Einschätzung und Ergebnis benennt, schreibt dagegen für jemanden, der am nächsten Tag weiter dabei sein will.

Die dritte Unterscheidung ist die härteste Auslese: Trefferversprechen. Eine Bilanz, die Verluste unterschlägt, eine Erfolgsquote ohne Grundgesamtheit und eine lange Gewinnsträhne, die am Monatsende offenbar zurückerstattet wird — wo ein Verlustgrund ausgestellt wird, kommen die Ereignisse nicht eine Sekunde vor der Prognose, und eine persönliche Zahlungsverbindung gehört zu den ersten Dingen, die ein Anbieter überhaupt kennt. Gemäss den Bedingungen von Swisslos werden Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert wurden — etwa in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Rote Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid — mit Quote 1.00 gewertet. Wer eine Trefferbilanz ungeprüft übernimmt, übernimmt im Zweifel eine Bilanz aus Einsätzen, die es nie gab.

Die Quellen im Vergleich: Methode, Bilanz und der Abstand zur Werbung

Eine Prognosequelle lässt sich prüfen, ohne die Prognose zu prüfen. Vier Punkte entscheiden, ob sich die zwanzig Minuten bis zum Anpfiff lohnen: ob die Grundlagen offengelegt sind, ob die Bilanz vollständig ist, ob Werbung und Inhalt getrennt bleiben und wie nah der angebotene Markt am regulierten Schweizer Angebot liegt. Bei den ersten drei schneiden die meisten gratis erhältlichen Blätter wegen Zeitmangel schlecht ab, der vierte Punkt ist rechtlich entschieden.

Quelle Methode offengelegt Bilanz vollständig Werbung getrennt Markt erlaubt in der Schweiz
Sporttip (Swisslos) Bewilligter Veranstalter mit veröffentlichten Spielregeln und Teilnahmebedingungen nein, dazu macht der Veranstalter selbst keine Aussage ja, es ist der Veranstalter, nicht der Vermittler Ja — eine der zwei bewilligten
Jouez Sport (Loterie Romande) Bewilligter Veranstalter mit veröffentlichten Spielregeln und Teilnahmebedingungen nein, dazu macht der Veranstalter selbst keine Aussage ja, es ist der Veranstalter, nicht der Vermittler Ja — eine der zwei bewilligten
22Bet (ohne Schweizer Bewilligung) nein nein nein nein
Rollbit (ohne Schweizer Bewilligung) nein nein nein nein
Donbet (ohne Schweizer Bewilligung) nein nein nein nein
BDMBet (ohne Schweizer Bewilligung) nein nein nein nein
BetFury (ohne Schweizer Bewilligung) nein nein nein nein
HighFlyBet (ohne Schweizer Bewilligung) nein nein nein nein
Interwetten (ohne Schweizer Bewilligung) nein nein nein nein
Sportaza (ohne Schweizer Bewilligung) nein nein nein nein

Die vier Spalten lesen sich in der Praxis als Filterkette. Wer die Methode offenlegt, hat nichts zu verbergen und meist auch eine Haltung zu Verlustserien. Wer die Bilanz vollständig führt, kennt die eigene Grenze. Wer Werbung trennt, verkauft keine Treffer. Und wer im Markt zugelassen ist, unterliegt zusätzlich den Schweizer Schutzregeln: Verlustlimiten, Sperrregister, ab 18 Jahren, eine einzige Registrierung pro Person. Genau dieser vierte Punkt trennt das obere Drittel von allem darunter, denn er lässt sich nicht nachträglich behaupten.

Was unter der Tabelle bleibt, sind die Namen, die eine Gratisprognose am liebsten neben ein Wettprogramm setzt. Wer heute eine Einladung mit einem Tagesplan, drei Spielen und einer «sicheren» Kombination erhält, findet die Anbieter aus der zweiten Hälfte der Tabelle in auffälliger Häufung wieder. Ein angeblich sicherer Treffer, der freiwillig auf eine unerlaubte Website weiterleitet, ist eine Sperre im eigenen Angebot oder eine Abschiebung auf einen fremden Anspruch: die Interessenverengung, die einen zum Problemfall macht, denn ein Sportsponsor zahlt nicht für die Erstellung von Spielplänen, sondern für die Erstellung eines Publikums, das weiterzieht.

Ein Blatt, das ohne die Nennung dieser Anbieter auskommt, ist mir lieber als eines, das nur deren Quoten nennt. Wer über einen Schweizer Anbieter stolpert, landet in einem kontrollierten Rahmen. Wer über einen ausländischen Namen stolpert und das Spiel mit einem internationalen Anbieter verwechselt, landet in einem Rahmen, der sich um gar nichts kümmert.

Wo die Wette abgegeben werden darf: zwei Veranstalter, keine Liste erlaubter Buchmacher

Die eigentliche Marktgrösse in der Schweiz ist nicht die Zahl der Angebote, sondern die Zahl der Bewilligungen: Genau zwei Veranstalter dürfen Sportwetten mit Geld durchführen. Wer heute Gratisprognosen liest und danach eine dieser Prognosen mitspielen will, muss wissen, dass die Auswahl nicht gross ist und sich nicht öffnet, wenn man weitersucht. Die beiden bilden das ganze erlaubte Angebot.

Swisslos mit dem Produkt Sporttip ist der Veranstalter für das Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein; zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Ein Online-Konto ist nur für Personen offen, die im jeweiligen Gebiet Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben. Wer aus dem Bereich des einen Veranstalters kommt, kann nicht einfach auf den anderen ausweichen.

Divergence between these organisers is worth calculating because it is the only structural difference in the market. Swisslos and Loterie Romande differ in their return mechanics: Sporttip rounds winnings upward to two decimal places, then down to the nearest 5 Rappen; Loterie Romande pays out at the odds on the ticket. And both apply different ceilings: Loterie Romande’s combos must carry an overall odds of at least 1.10 and no more than 100’000, and the maximum win is CHF 300’000 per single or combination bet, while all wins from a multiple together are capped at CHF 1’000’000. The average bettor sits nowhere near those numbers — but a bettor combining ten predictions across a small league can find the ceiling long before the end of the season, and then the ticket stops paying what the offered odds promise.

Was darf gespielt werden — und was nicht

Die erlaubte Angebotspalette ist eine geschlossene Liste: Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, die von der Aufsicht genehmigt sind. Pferdesport, Ski und Fussball sind unproblematisch. Was fehlt, ist entscheidend: In der Liste der genehmigten Sportarten und Wettbewerbe finden sich keine Corner- und Kartenmärkte und kein Esport-Bereich. Wer heute eine Gratisanalyse für einen Markt im Angebot bekommt, der in der Schweiz gar nicht angeboten werden darf, hat keinen guten Tipp, sondern eine Werbebotschaft zum Weiterleiten an einen Anbieter, der im Ausland sitzt.

Auch die Grenze der Sportart ist enger gezogen, als viele annehmen: Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind nicht erlaubt; einzelne Sportereignisse bleiben die einzige zulässige Grundlage. Ein Schwellenwert gilt zusätzlich dort, wo eine Mehrheit der Beteiligten minderjährig ist: solche Ereignisse sind gesperrt. Für eine Sportart heisst das, dass ein grosser Teil des internationalen Sportkalenders, den ein Buchmacher in Malta oder Curaçao anbietet, in der Schweiz für eine Wette einfach nicht existiert.

Was von den quoten und den Bedingungen regulierte Veranstalter noch zu wissen ist

Ein zweiter Punkt, der das tägliche Rechnen betrifft, ist die Abrechnung des Gewinns. Bei Sporttip ergibt sich der Gewinnbetrag aus Einsatz mal Quote, und bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquote, der wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Gerundet wird also zweimal, und beide Male gegen den Spielenden. Wer mit einer Gratisprognose lange Kombinationen nachspielt, merkt es erst bei der Auszahlung.

Bei Sporttip-Abbruchwetten gilt: Ist ein Wett-Ereignis abgesagt und wird es nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn oder im Rahmen eines Turniers nachgeholt, dann ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die betroffene Voraussage die Quote 1.00. Kein Spiel, kein Gewinn, kein Verlust — ausser einer gesunkenen Gesamtquote in der Kombination.

Ein dritter Punkt betrifft die Livewetten. Diese gelten unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Wer während des Anlaufs noch schnell einen Tipp abgibt, kann den Einsatz also schwungvoll in eine wertlose Wette verwandeln; die technische Grosszügigkeit, die es nicht gibt, wird per Regel nicht ersetzt.

Bei Sporttip-Livewetten gilt zudem die reguläre Spielzeit plus Nachspielzeit: Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur dann, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Ein Tipp, der auf einen Sieger nach 90 Minuten lautet, ist mit einem Tor in der Verlängerung keine verlorene Wette, sondern eine richtige — und wer das nicht weiss, hat nach dem Abpfiff das falsche Gefühl. Bei Kombinationen, die voneinander abhängige Ereignisse derselben Sportveranstaltung mischen, greift nur die Bet-Builder-Funktion; nimmt der Veranstalter eine solche Kombination irrtümlich trotzdem an, kann er die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Die Wette, die nichts über die Leistung der Mannschaften sagt, wird damit eine Wette auf die eigene Sorgfalt beim Kombinieren.

Ein Wettschein ist keine Quittung für den Kontostand

Bei Swisslos gibt es Spielguthaben nicht mehr als Bargeld. Ein Kauf von Guthaben ist per Online-Zahlungsmittel oder Einzahlungsschein möglich, der Mindestbetrag liegt bei CHF 20. In 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Beide Grenzen sitzen nicht auf demselben Wert: die 30-Tage-Grenze beschränkt den Nachschub, die Guthaben-Grenze den Bestand. Wer CHF 9’900 auf dem Wallet liegen hat und CHF 1’000 nachladen will, stösst an die zweite Grenze und kann nichts tun, als das Guthaben zu verbrauchen.

Auszahlungen laufen auf ein Konto, das auf den eigenen Namen lautet. Swisslos zahlt Spielguthaben innerhalb von 365 Tagen zweimal gebührenfrei auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto aus; ab der dritten Auszahlung derselben Periode kann eine Kommission von 3 % anfallen, die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage. Gratisspielguthaben aus Promotions ist nicht auszahlbar. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsrechnung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet zu; Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Konto überwiesen. Die Grenze von CHF 1’000 ist keine Bagatellgrenze, sondern die Linie, ab der aus dem Wallet-Guthaben eine Banküberweisung wird.

Zwei Bewilligungen, ein Gesetz: Warum die Prognose nichts an der Rechtslage ändert

Sportwetten mit Geld sind in der Schweiz ein Grossspiel und unterstehen dem Geldspielgesetz. Zuständig ist die Gespa als interkantonale Aufsicht, nicht die Eidgenössische Spielbankenkommission, die nur die Casinos beaufsichtigt. Eine Veranstaltung braucht eine Veranstalterbewilligung und zusätzlich eine Bewilligung pro Spiel, und sie gilt nur in der Schweiz. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter auf zwei begrenzt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport. Es gibt keine Liste weiterer bewilligter Buchmacher, weil es keinen weiteren gibt; die Aufsicht veröffentlicht eine Sperrliste der gesperrten ausländischen Domains.

Eine Alpwiese mit weidenden Kühen und einem Holzzaun unter wolkigem Himmel.
Zur Online-Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet.

Dass eine Prognoseseite für ein ausländisches Produkt wirbt, ändert an dieser Ordnung nichts. Eine ausländische Bewilligung — aus Curaçao, Malta, Deutschland oder einem anderen Land — hat in der Schweiz keine Kraft. Die Veranstaltung ohne Schweizer Bewilligung ist strafbar, und zwar für den Anbieter, nicht für die Spielenden. Einer Schranke im Alltag folgt daraus nicht: die Werbung für ein in der Schweiz nicht bewilligtes Geldspiel ist verboten und mit Busse bis CHF 500’000 bedroht. Bezahlt wird diese Busse vom Werbenden, nicht vom Leser — was an der Sache nichts ändert, weil auch die beste Prognose kein bewilligungspflichtiges Geschäft in ein erlaubtes verwandelt.

Was die Bewilligung dem Spielenden bringt, ist ein Bündel von Rechten. Wettscheine werden nur an Personen ab 18 Jahren abgegeben; wer an einem Wettbewerb als Wettkämpfer teilnimmt, darf für dieses Ereignis nicht wetten. Ein Konto pro Person mit geprüfter Identität ist die Regel, nicht die Ausnahme. Wichtig ist auch, was nicht gilt: Die gegenseitige Verrechnung von Wetten ist kein Werkzeug der Aufsicht, und ein Anbieter im Ausland geniesst keinen Schweizer Schutz, wenn er seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

Eine zweite Frage drängt sich zuweilen auf. Wo bleibt das Geld, das bei einem bewilligten Veranstalter hängen bleibt? Die Nettoerlöse fliessen gemeinnützigen Zwecken in den Kantonen zu. Eine Wette bei Sporttip ist insofern keine Spende, aber ein Teil des Margenbetrags hat einen öffentlichen Zweck. Der Unterschied zur Wette im Ausland ist der, den die Marge ohnehin macht: hier eine Zahlung mit Zweckbindung und einem Kontrollorgan, dort eine Zahlung an einen Anbieter, dessen Hausregeln niemand prüft.

Das Sperrregister und die Domain-Sperre

Die Spielsperre nach dem Geldspielgesetz trifft überschuldete und spielsuchtgefährdete Personen ebenso wie die Selbstsperre; eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und eine Fachstelle ist einbezogen. Ein selbst gewählter Unterbruch von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Ausgeschlossene und minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsätze und Gewinne — die Wette, die ein Gesperrter platziert, wird nicht ausgezahlt.

Zur Durchsetzung gegenüber ausländischen Domains führt die Gespa eine Sperrliste, und die Schweizer Telekommunikationsanbieter sperren diese Domains über DNS. Die Liste besteht seit dem 3. September 2019 und umfasste Ende 2025 671 Domains. Die Wirkung dieser Sperre ist nicht dauerhaft: gesperrte Domains werden innert Stunden ersetzt, und die Aufsicht nennt für dieses Vorgehen Interwetten und Bet-at-Home; bet365 steht auf der Liste. Auffällig genug, dass ein Name aus der zweiten Hälfte der Vergleichstabelle hier auftaucht.

Für einen Spielenden heisst das: Der Zugang lässt sich nicht dauerhaft schliessen, solange er die Meldung einer gesperrten Seite als Umleitung liest statt als Hinweis. Die Sperrliste ist eine Hürde, keine Wand. Wer die Hürde umgeht, hat am Ende einen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, ohne Anbindung an das Sperrregister und ohne Schweizer Rechtsschutz — und der einzige Preis, der dabei nicht steigt, ist der auf dem Prognoseblatt.

Wo man Hilfe bekommt, wenn die Prognose zur Gewohnheit wird

Zahlen zu Verlusten aus Sportwetten hängen an der Person, nicht an der Prognose. Wer die Einsätze aus dem frei verfügbaren Geld hält, die Verlustlimiten vorher setzt und die Einzahlungslimite nutzt, bleibt innerhalb eines Rahmens, den er selbst gewählt hat. Wer merkt, dass die Entscheidung nicht mehr bei ihm liegt, findet Hilfe bei der Hausarztpraxis, bei einer Suchtberatungsstelle oder bei einem der regionalen Präventionsangebote; das Gespräch lässt sich auch anonym führen. Die regelmässige Kontrolle des Kontoauszugs gehört zur Praxis und nicht nur zur Notfallliste. Beides gilt unabhängig davon, wie die Prognose aussah, die den ersten Einsatz ausgelöst hat.

Die zehn Plattformen unter dem Kostenmassstab

Verglichen wird hier nicht der fescheste Auftritt, sondern der reale Kostenunterschied: eine bewilligte Veranstaltung mit Schweizer Schutzregeln und quotengestützte Kontenmodelle ohne Kontrolle. Die Reihenfolge startet bei den beiden Schweizer Veranstaltern, danach folgen die ausländischen Plattformen in der Reihenfolge ihrer Quotenhöhe im Vergleich. Loterie Romande steht als zweiter bewilligter Veranstalter an zweiter Stelle. Alle Angaben zu Kosten, Limiten und Bedingungen beziehen sich auf die jeweiligen Spielregeln und Teilnahmebedingungen.

Swisslos Sporttip: der teuerste Anbieter, den man in der Schweiz betreten darf

Sporttip ist das Sportwettenprodukt von Swisslos mit Sitz in Basel, betrieben gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019. Es ist eine der zwei bewilligten Veranstaltungen und das einzige Angebot für einen grossen Teil der Deutschschweiz. Der Preis für diese Sicherheit ist ein hoher: Der Zugang setzt 18 Jahre, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet, das Fehlen einer Spielsperre und eine einzige Registrierung pro Person voraus, und die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis gelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Der Markt ist geschlossen: genehmigte Sportarten und Wettarten, keine Corner- und Kartenmärkte, kein Esport, kein Wetter, keine Politik. Wer hier sein Konto eröffnet, findet eine deutlich kleinere Auswahl vor als auf einem internationalen Wettportal, und die Quoten werden nicht mit dem Ziel gestaltet, eine maximale Auswahl abzubilden.

Was der Veranstalter im Gegenzug liefert, ist eine vollständige Schutzarchitektur. Vor der ersten Teilnahme müssen die Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden, wahlweise mit einer zusätzlichen Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Sporttip-Wetten lassen sich online abgeben und in der App zusammenstellen, die Wette kann dann per QR-Code an einer Verkaufsstelle gespielt werden. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten liegt bei CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000 und für eine Systemwette bei CHF 10’000; Swisslos kann die Limiten jederzeit ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen, was bei ein und derselben Wette sehr verschiedene Ergebnisse ergibt, je nachdem, wie der Wettschein zusammengestellt wurde.

Zum Wettangebot gehören Zusatzfunktionen mit eigenen Bedingungen. Der Kombiboost gilt nur online für Prematch-, Live- und Systemwetten und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen, wobei Einsatz und Gewinnerhöhung begrenzt sind. Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz; beide sind pro wettende Person nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost.

Das ehrlichste Wort über Sporttip betrifft die Standortfrage: Es ist das einzige Angebot für einen grossen Teil der Deutschschweiz, und vor allem für die Bezahlung des Sportgeschäfts gibt es keinen zweiten bewilligten Anbieter. Wer auf Schweizer Schutz angewiesen ist, hat hier keine Wahl. Was auffällt, ist die Nullsetzung der Auswahl: Der Kombiboost belohnt Kombinationen ab vier Voraussagen, aber das Angebot blendet genau die kleinen internationalen Ligen, in denen Kombinationen mit passenden Quoten üblich sind, weitgehend aus. Die Halbierung des Vorteils, den das Marketing verspricht, entsteht dadurch, dass die Spielregeln den Wettschein länger machen und die Bedingungen frech auf die lange Liste setzen. Wer das prüft, misst den Boost an seinem Nettogewinn und nicht an der beworbenen Prozentzahl.

Loterie Romande Jouez Sport: Dieselbe Bewilligung, andere Grenzen

Jouez Sport ist das Sportwettenprodukt der Loterie Romande für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Loterie Romande beschäftigt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende; die Kontaktadresse liegt an der Avenue de Provence 14 in Lausanne. Wer in der Deutschschweiz wohnt, kommt nicht hinein, unabhängig davon, wie gut ihm eine Gratisprognose gefällt.

Die Höchstgewinngrenze ist der schärfste Unterschied zu Swisslos: Bei Jouez Sport liegt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, und die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombination muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Wer mit einer Gratisprognose eine lange Kette aufbaut, kann rechnerisch an das eine Ende stossen: Eine Kombination aus zehn Voraussagen mit einer Quote von je 1.90 ergibt eine Gesamtquote von über 600. Wird die Gesamtquote von 100’000 nicht überstiegen, ist das nicht die Grenze, die die Wette ausbremst, aber die Gesamtquote und der Höchstgewinn sitzen an mehreren Enden derselben Kette.

Die Grenzen zielen auf den, der in kleinen Ligen kombiniert, und nicht auf den, der heute eine einzelne Bundesligapartie mit Geld auf eine Einschätzung legt. Sie haben auch nichts mit dem Höchstgewinn einer einzelnen Wette bei Swisslos zu tun, weil es dort überhaupt keine solche Gewinnobergrenze gibt. Der Vergleich dieser beiden Zahlen lohnt nur unter der Bedingung, dass man sie nicht vermischt.

22Bet: ohne Schweizer Bewilligung

Bei 22Bet fehlt die Schweizer Bewilligung, und das ist nicht ein Merkmal unter vielen, sondern der Punkt, an dem die Prüfung endet. Nur Swisslos und Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten; die ausländische Bewilligung, die das Haus für sich nennt, hat in der Schweiz keine Kraft. Für einen Deutschschweizer hat das drei praktische Folgen. Erstens: kein Anschluss an das Schweizer Sperrregister, die eigene Selbstsperre wirkt hier nicht. Zweitens: kein Schweizer Rechtsschutz, wenn es um die Auszahlung geht. Drittens: die Domains können auf die Sperrliste der Gespa gesetzt und über DNS gesperrt werden. Wer über eine Gratisprognose auf einen solchen Anbieter kommt, hat den Tipp gratis bekommen und die Prüfung übernommen.

Eine Sache ist bei diesen Anbietern allen gemeinsam und lohnt ausdrücklich: In diesen Konten gibt es keinen Schweizer Schutz und keine Schweizer Aufsicht. Das ist keine Frage des Vertrauens in ein bestimmtes Haus, sondern eine Frage der anwendbaren Regeln.

Rollbit: ohne Schweizer Bewilligung

Bei Rollbit liegt derselbe Befund vor: keine Schweizer Bewilligung und damit keine der Schutzfunktionen, die an eine Bewilligung gekoppelt sind. Die Bewilligung, die das Haus für sich nennt, entfaltet in der Schweiz keine Wirkung. Auch hier fehlt der Anschluss an das Sperrregister, und auch hier bleibt der Weg über die Sperrliste offen. Es ist kein Urteil über ein konkretes Produkt, sondern eine Feststellung darüber, welche Regeln für ein Konto gelten: Schweizer Wetten brauchen 18 Jahre, eine geprüfte Identität, ein Konto pro Person und ein Zahlungsverhältnis auf den Namen; das ist im bewilligten Rahmen Bedingung, im ausländischen nicht.

Donbet: ohne Schweizer Bewilligung

Donbet ist eine Plattform ohne Schweizer Bewilligung. Die von ihr genannte ausländische Bewilligung hat in der Schweiz keine Kraft, und darum greift hier kein Schweizer Rechtsschutz. Wer aus einer Deutschschweizer Gratisprognose auf Donbet weitergeleitet wird, spielt nach den Hausregeln eines Anbieters, dessen Bedingungen er selbst prüfen muss, und nicht nach Regeln, die ein Schweizer Aufsichtsorgan durchsetzt. Der praktische Prüfpunkt liegt bei der Auszahlung: Wer nach den Konditionen der Website bezahlt wird, steht ohne die Schweizer Schutzmechanismen vor einem Anbieter und nicht vor einer Stelle, die für ihn einschreitet.

BDMBet: ohne Schweizer Bewilligung

BDMBet arbeitet ohne Schweizer Bewilligung, und deshalb fehlen ihm sämtliche Schutzmechanismen, die allein an eine Bewilligung gekoppelt sind: keine Verbindung zum Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, und die Domains können auf die Sperrliste der Gespa gesetzt und per DNS blockiert werden. Die von BDMBet genannten ausländischen Bewilligungen bleiben wirkungslos, weil die Schweiz keine ausländische Bewilligung für das eigene Gebiet anerkennt. Wer eine Prognoseseite mit einem Link zu diesem Haus liest, bekommt eine Empfehlung ohne Sicherheitsnetz.

BetFury: ohne Schweizer Bewilligung

BetFury ist eine Sport- und Spieleplattform ohne Schweizer Bewilligung und damit ausserhalb der Regeln, die für Swisslos und Loterie Romande gelten. Das bedeutet konkret: keine Bindung an das schweizweite Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, sondern die Hausregeln des Anbieters und, bei einem Streit, der Weg über eine ausländische Aufsicht, sofern eine besteht. Der Name der Bewilligungsbehörde gehört zu den ersten Dingen, die man prüfen sollte — nur entscheidet er nicht über den Zugang zum Schweizer Markt, weil die Schweiz hier keine ausländische Bewilligung anerkennt.

HighFlyBet: ohne Schweizer Bewilligung

Bei HighFlyBet fehlt die Schweizer Bewilligung. Damit ist die Plattform nicht Teil des regulierten Schweizer Wettmarktes, und die Spielsperre, die jemand bei Swisslos oder der Loterie Romande für sich selbst einträgt, findet hier keine Entsprechung. Der einzige Schweizer Kontrollpunkt gegenüber ausländischen Domains bleibt die Sperrliste, und deren Adressen werden regelmässig ersetzt. Für einen Spielenden heisst das: Der Zugang lässt sich blockieren, aber die Entscheidung, dort zu spielen, ist nicht schweizerisch abgesichert.

Interwetten: ohne Schweizer Bewilligung — und kein unbeschriebenes Blatt

Interwetten ist in der Schweiz ohne Bewilligung. Der Name gehört zu den zwei Häusern, die die Gespa im Zusammenhang mit dem Domain-Hopping nennt, weil gesperrte Domains innert Stunden durch neue ersetzt werden. Das ist die praktische Konsequenz einer Website im Angebot, deren Adresse ändert sich öfter als die Bedingungen. Wer über eine Gratisprognose auf Interwetten kommt, trifft auf einen Anbieter ohne Schweizer Schutz und ohne Kontrolle durch die Gespa.

Sportaza: ohne Schweizer Bewilligung — die letzte Zeile der Liste

Sportaza vervollständigt die Gruppe der Plattformen ohne Schweizer Bewilligung. Auch hier greifen weder Zugangssperre noch Sperrregister noch Schweizer Rechtsschutz, und auch hier bleibt die Sperrliste der einzige Hebel, den die Aufsicht gegenüber der Domain hat. Der Vergleich mit den beiden Bewilligungen bleibt einfach: dort zwei Anbieter mit einem klar abgegrenzten Markt und einer Schutzarchitektur, hier ein Angebot ohne Schweizer Rückhalt und ohne eine Stelle, die sich für einen einsetzt.

Was die Gegenüberstellung am Ende zeigt

Wer die bewilligten Häuser und die ausländischen Namen nebeneinanderlegt, sieht zwei sehr verschiedene Rechnungen. Auf der einen Seite stehen die zwei bewilligten Veranstalter mit Wohnsitzpflicht, Altersgrenze, einem Konto pro Person, Verlustlimiten, Sperrregister und einem engen Wettangebot; auf der anderen stehen internationale Plattformen, deren Regeln kein Schweizer Organ prüft und deren Domains über die Sperrliste erreichbar bleiben. Die Bewilligung schützt den, der bereit ist, in einem geschlossenen Markt zu spielen. Sie schützt nicht denjenigen, der in einem offenen Markt am lebhaftesten Angebot sucht.

Welche Schlussfolgerung das für eine konkrete Person hat, hängt an einem einzigen Kriterium: ob sie das Sperrregister und die Verlustlimiten als Teil ihres Spiels braucht. Wer sie braucht, hat nur einen Weg. Wer sie nicht braucht, hat trotzdem keinen Grund, den Preis des ausländischen Angebots als den günstigeren anzusehen — denn der Preis der Bewilligung ist nicht auf dem Prognoseblatt zu finden.

Was eine Wette am Ende auszahlt: Die Rechnung, die niemand aufsagt

Zwischen Einsatz und Auszahlung liegt eine Formel, und sie lässt sich auf jedem Wettschein nachrechnen. Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote; bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, also dem Produkt der Einzelquoten. Das erklärt, weshalb die zweite Voraussage einen Wettschein nicht nur verlängert, sondern jeden einzelnen Franken stärker arbeiten lässt, und zugleich, weshalb eine einzige verlorene Voraussage genügt, um aus einer Kombination einen Fehlschlag zu machen: Der Faktor jeder beigefügten Quote multipliziert nicht nur den Gewinn, sondern auch das Risiko.

Danach greift die Rundung. Der Betrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Bei einem Einsatz von CHF 10 auf eine Quote von 2.10 ergibt sich rechnerisch CHF 21.00, also ein Nettogewinn von CHF 11.00 vor der Rundung, und nach dem ersten Schritt eine Zahl, die auf den Rappen genau feststeht. Massgeblich ist das Endergebnis bis zur Rappenstufe. Die Rundungsregel ist auch der Grund, weshalb ein Nachrechnen auf dem eigenen Taschenrechner gern um einige Rappen daneben liegt. Das ist keine Auszahlungshemmung, aber es ist der Punkt, an dem eine Gratisprognose mit glatten Zahlen im Kopf gegen die tatsächliche Abrechnung verliert.

Je enger der Anbieter die Quote setzt, desto weniger bleibt vom Nettoertrag. Und genau hier kehrt der Preis des Marktes zurück, der im Abschnitt «Grundlagen und Einordnung: Wie aus Daten eine Prognose wird und wo die Marge sitzt» steht. Eine Prognose, die in der Lage ist, aus zwei ernsthaften Fehlern ein Bild zu machen, hat noch nichts gewonnen, wenn sie an zwei zu niedrig bewerteten Quoten scheitert. Die Formel belohnt die richtige Einschätzung doppelt: über die Wahrscheinlichkeit und über die Höhe der Quote. Sie belohnt sie nicht dreifach.

Eine Einzelwette dagegen hängt an einer einzigen Entscheidung. Für eine Person mit kleinem Budget ist genau das die naheliegende Form, weil die Rundungsverluste bei kleinen Beträgen wenig kosten, das abweichende Spiel dennoch auszahlt und der eine falsche Faktor nicht die ganze Wette vernichtet.

Häufige Fragen zu gratis Wettprognosen

Wie entsteht eine Wettprognose, und welche Statistiken fliessen ein?

Sie stützt sich auf Form, Ausfälle, Statistik und den Vergleich der Quoten verschiedener Veranstalter. Diese vier werden gegeneinander abgewogen, bis ein Bild der Wahrscheinlichkeiten entsteht — nie eine Aussage über das Ergebnis. Kostenlose Prognosen bleiben Einschätzungen, und auch die beste Methode beantwortet nicht, was am Abend tatsächlich passiert.

Was ist eine Value Bet, und weshalb enthält jede Quote eine Marge?

Eine Value Bet ist eine Wette, bei der die Einschätzung die Wahrscheinlichkeit höher sieht, als der Preis der Quote ausdrückt. Jede Quote enthält die Marge des Veranstalters. Bei einem Zwei-Weg-Markt mit Quoten von 1.90 und 1.90 liegt die Auszahlungsquote bei rund 95,0 %, die Marge also bei rund 5,0 %.

Welcher Anteil des Kapitals darf auf eine einzelne Wette entfallen, damit die Bankroll geschützt bleibt?

Eine allgemein verbindliche Prozentzahl gibt es nicht, und eine Regel wie «nur ein Zehntel» wäre keine Rechnung, sondern eine Mode. Vor der ersten Teilnahme müssen Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Einsätze gehören ausschliesslich aus frei verfügbarem Geld und nie aus Rücklagen.

Welche Wetten sind in der Schweiz bei Swisslos und Loterie Romande überhaupt erlaubt, und wo steht das?

Erlaubt ist ein geschlossener Kreis aus Sportarten, Wettbewerben und Wettarten; Corner- und Kartenmärkte fehlen, Esport fehlt, Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind nicht erlaubt. Die Aufsicht veröffentlicht die genehmigte Liste, und nur Swisslos mit Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport dürfen Sportwetten mit Geld anbieten.

Wie wird der Gewinn einer Wette aus Einsatz und Quote berechnet?

Der Gewinnbetrag ist Einsatz mal Quote, bei Kombinationen Einsatz mal Gesamtquote, also das Produkt der Einzelquoten. Der Betrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen abgerundet. Aus CHF 10 auf Quote 2.10 folgen CHF 21.00 Auszahlung, mithin CHF 11.00 Nettogewinn.

Inhalt erstellt vom Team «quotenvergleichch»