Sportwetten per Android-App in der Schweiz: zwei Bewilligungen, ein Preis
Ladevorgang...
Auf einem Android-Gerät lassen sich in der Schweiz genau zwei Anbieter mit Bewilligung spielen: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Alles andere, was im Play Store oder über eine APK-Datei daherkommt, ist ein Angebot ohne Schweizer Bewilligung.
Datenstand: Oktober 29, 2026, abgeglichen mit den Bewilligungen und der Aufsicht nach dem Geldspielgesetz sowie dem schweizerischen Sperrregister.
Verlustlimiten: die erste Einzahlung entscheidet nichts, die Limite alles
Wer zum ersten Mal ein Sporttip-Konto eröffnet, stösst nicht auf das Wettprogramm, sondern auf ein Formular. Vor der ersten Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für Personen unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Wer jünger ist, bekommt also nicht nur eine niedrigere Grenze, sondern eine andere Rechnung: Sein eingezahltes Guthaben kann er nicht ausspielen, die Verlustgrenze stoppt ihn vorher.

Das ist die eigentliche Einstiegshürde beim mobilen Wetten, und sie ist keine Formalität. Eine Limite ist kein Vorschlag, den man später bequem nach oben schiebt. Eine Senkung gilt sofort. Eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Ein Impuls am Samstagabend, ein paar Zahlen nach oben zu drehen, trifft auf drei Tage Wartezeit — und auf die Frage, ob der Betrag in der Zwischenzeit noch so dringend wirkt.
Dazu kommt eine zweite, freiwillige Limite: eine Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage. Sie misst etwas anderes als die Verlustlimite. Die Verlustlimite deckelt, was verloren gehen darf. Die Einzahlungslimite deckelt, was überhaupt ins Konto wandert, unabhängig davon, ob es verspielt wird oder liegen bleibt. Wer dazu neigt, nach einem verlorenen Abend schnell nachzuladen, greift mit der Einzahlungslimite an der richtigen Stelle ein — und nicht erst dort, wo das Geld schon weg ist.
Auf dem Display ändert sich an dieser Mechanik nichts. Die Limiten, die im Konto hinterlegt sind, gelten für jede Wette, die über die App abgegeben wird. Eine Ausnahme gibt es nicht, weil es keine zweite Kontoart gibt: Ein Spielerkonto, eine Person, eine Registrierung.
Bei Swisslos lässt sich der Zugang ausserdem selbst sperren, und zwar produktbezogen für 1 bis 180 Tage. Diese Pause ist endgültig, solange die Frist läuft. Vor ihrem Ablauf hebt sie niemand auf. Wer also einen Monat Pause einträgt, hat einen Monat Pause — nicht bis zum nächsten grossen Spiel. Und wer eine unbefristete Spielsperre einträgt, landet in einem schweizweiten Register, das auch für Casinos einschliesslich der Online-Casinos und für das Fürstentum Liechtenstein gilt. Eine solche Sperre ist kein Kontoschalter bei einem Anbieter, sondern eine Zeile in einer Liste, die mehrere Häuser lesen.
Das ist die eine Seite der Mobilnutzung, auf die das Gerät tatsächlich Einfluss hat. Eine App, die den Wettschein in zwei Tipps ausfüllt, verkürzt auch den Weg zum nächsten Einsatz. Was in einem Browserfenster noch ein Formular war, ist in der Anwendung ein Knopf. Ein Konto ohne gesetzte Grenze ist deshalb auf dem Handy riskanter als am Laptop, unabhängig davon, wo es liegt.
Grundlagen: was Wettschein, Quote und Auszahlung auf dem Touchscreen bedeuten
Ein Wettschein auf einem Handy ist ein enger Raum. Die Quote, der Einsatz, die Voraussagen — alles muss auf eine Fläche, die bequem in eine Hand passt, und jeder Anbieter löst dieses Problem anders. Beim Schweizer Sporttip entstehen Wetten online über die Sporttip App oder über die Webseite, und was in der App zusammengestellt ist, lässt sich per QR-Code an einer Sporttip Verkaufsstelle spielen. Der Weg zurück in die analoge Welt bleibt also offen: Wer am Schalter noch etwas ändern oder bar bezahlen will, nimmt den Wettschein aus der App mit.

Beim Mindesteinsatz ist die Reihenfolge der Zahlen das Interessante. Bei Sporttip beträgt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1. Der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette liegt bei CHF 1’000, für eine Systemwette bei CHF 10’000. Die Untergrenze ist also niedriger als ein Kaffee, die Obergrenze hoch genug, dass sie für die meisten Konten irrelevant bleibt. Genau dazwischen liegt das Spiel, für das diese Zahlen gedacht sind. Eine Wette über der Limite wird schlicht nicht angenommen — und Swisslos darf die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern. Wer eine fixe Obergrenze als Zusage liest, liest sie falsch.
Die Auszahlung folgt einer Regel, die man kennen sollte, weil sie am Handy selten sichtbar ist. Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, wobei die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten ist. Danach wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und anschliessend auf 5 Rappen genau abgerundet. Ein Einsatz von CHF 10 auf eine Quote von 2.10 zahlt also rechnerisch CHF 21.00 — die Rundung greift erst dort, wo die Quote krumme Nachkommastellen liefert. Bei jeder Kombination mit drei oder vier Beinen entscheidet der Rundungsschritt über Rappen, nicht über Franken. Der eigentliche Hebel liegt woanders: in der Zahl der Beine.
Was die Quote nicht sagt, ist, was von ihr abgezogen wurde. Eine Quote ist keine Geschwindigkeitsangabe, sondern das Ergebnis einer Rechnung, in die der Anbieter seine Marge eingebaut hat. Über alle Ausgänge eines Marktes zusammen genommen ergibt sich der Quotenschlüssel, also der Anteil, der an die Wettenden zurückfliesst; die Marge ist der Rest. Je mehr Voraussagen in einer Kombiwette stecken, desto öfter multipliziert sich dieser Anteil. Ein Vierer mit je 1.50 gilt bei Sporttip als Mindestanforderung für den Kombiboost — nicht als Empfehlung, sondern als Schwelle, unterhalb derer der Bonus gar nicht greift.
Und eine Kleinigkeit, die am Handy mehr Menschen erwischt als am Rechner: Bei Sporttip-Livewetten zählen Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, mit Quote 1.00. Wer also beim Torjubel zögert und danach auf das nächste Tor tippt, hat nicht gewonnen, sondern den Einsatz zurück — vorausgesetzt, das Spiel ist an dieser Stelle überhaupt noch im Wettprogramm. In spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Roter Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten sogar mit Quote 1.00 bewerten.
Wer dagegen auf ein Ereignis setzt, das abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn nachgeholt wird, bekommt bei einer Einzelwette den Einsatz zurück; steckt die Voraussage in einer Kombination, geht sie mit Quote 1.00 in die Rechnung ein. Der Rest der Kombination bleibt bestehen. Das ist der Grund, warum eine Kombiwette mit einem abgesagten Spiel nicht tot ist, aber auch nicht mehr das ist, was sie beim Ausfüllen war.
Ein Punkt, der im Display nirgends steht: Die reguläre Spielzeit umfasst die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer im Pokalspiel auf den Sieger nach 90 Minuten setzt, setzt nicht auf den Sieger des Abends.
Wo Sporttip und Jouez Sport stehen: zwei Veranstalter, zwei Gebiete
Die Schweiz hat für Sportwetten keine lange Liste von Bewilligungen, sondern zwei. Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport sind die beiden Veranstalter, die das interkantonale Recht zulässt. Wer eine Vergleichstabelle erwartet, in der zehn Bookmaker nach Quoten sortiert werden, bekommt hier etwas anderes: eine Karte der beiden Gebiete und eine Liste dessen, was dazwischen nicht existiert.
| Anbieter | Bewilligungsstatus | Veranstalter bzw. gemeldete Bewilligung |
|---|---|---|
| Swisslos / Sporttip | Bewilligung für ein Grossspiel (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS, SR 935.51), Aufsicht Gespa | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel |
| Loterie Romande / Jouez Sport | Bewilligung für ein Grossspiel (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS, SR 935.51), Aufsicht Gespa | Société de la Loterie de la Suisse Romande, Lausanne |
| Betscore | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| Funbet | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| WirWetten | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| Unibet | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| Cloudbet | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| ZotaBet | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| BetFury | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| GG.BET | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
Der auffälligste Zug an dieser Aufstellung ist die Symmetrie der zweiten Hälfte. Acht ausländische Marken, ein Status, ein Rechtsfolgensatz. Zwischen ihnen gibt es in dieser Frage nichts zu wählen: keine von ihnen hat eine Bewilligung, die in der Schweiz Geltung hätte, keine hängt am schweizerischen Sperrregister, keine ist mit einem Schweizer Rechtsweg verbunden. Die Unterscheidung, die ein Vergleich hier leisten könnte, ist keine Unterscheidung zwischen diesen acht, sondern der Gegensatz zu den zwei Zeilen darüber.
Und selbst dieser Gegensatz ist kleiner, als er aussieht. Die beiden Bewilligungen sind keine Wahlmöglichkeit für alle, sondern an ein Gebiet gebunden. Swisslos wird im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer in Zürich wohnt, kann bei Jouez Sport kein Konto eröffnen. Wer in Genf wohnt, nicht bei Sporttip. Aus zwei bewilligten Anbietern wird damit für einen einzelnen Wettenden de facto ein einziger.
Die Verkaufsstellen bleiben trotzdem ein eigener Zugangsweg. Die Loterie Romande zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz. Sporttip lässt in der App zusammengestellte Wetten per QR-Code am Schalter spielen. Für die Wahl des Geräts ist das der eine Umstand, der die App nicht verdrängt: Kein Android-Handy gibt dir einen Schalter mit einem Menschen dahinter.
Was den Spielerschutz betrifft, gibt es einen zweiten, unbequemeren Ort, an dem Sportwetten verkauft werden. Testkäufe der Gespa im Jahr 2025 ergaben, dass an Verkaufsstellen in 47.5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft wurde. Die Bewilligungspflicht und die Altersgrenze sind also nicht dasselbe wie ihre Einhaltung. Wer den analogen Weg wählt, verlässt sich auf die Kontrolle eines Verkaufspunkts, nicht auf ein System.
Neben diesen Zahlen steht eine Grösse, die den öffentlichen Auftrag dieser beiden Häuser zeigt: Swisslos verteilte für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio. Davon gingen CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz, unter anderem für Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe. Aus den Sportwetten stammten CHF 109 Mio., nach CHF 122 Mio. im Jahr 2024. Ein Teil dessen, was auf dem Touchscreen verloren geht, landet also in einem kantonalen Fonds. Das ist keine Rechtfertigung des Einsatzes, aber es ist der Grund, warum es in dieser Schweiz nur zwei Anwendungen geben darf und nicht zwanzig.
Die zwei Anwendungen im Vergleich: was jede auf einem Handy anders macht
Swisslos Sporttip: die App für das grösste Vertragsgebiet
Ein Konto bei Sporttip setzt Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet voraus. Wer dort wohnt, bekommt mit der Android-App den Zugang zu einem Programm, das «Sporttip App» heisst und im Übrigen das tut, was eine Wettanwendung tun soll: Wettschein ausfüllen, Livewetten platzieren, Konto verwalten. Der eigentliche Vorteil liegt nicht in der Anwendung, sondern im Umfang des Angebots, das hinter ihr liegt — einem Vertragsgebiet mit zwanzig Kantonen, dem Tessin und Liechtenstein.
Über den Wettschein hinaus gibt es Funktionen, deren Bedingungen nüchtern klingen, bis man sie durchrechnet. Der Kombiboost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Wer vier Beine mit Quote 1.50 zusammenbringt, hat eine Gesamtquote von rund 5.06 und bekommt auf den Nettogewinn 5 % obendrauf. Für die Sprünge auf 20 oder 40 % braucht es sieben oder zehn Voraussagen auf diesem Quotenniveau — eine Kombination, die man nicht nebenbei trifft. Der Boost ist deshalb weniger ein Anreiz für kleine Wetten als eine Staffelung, die fast nur für sehr lange Wettscheine sichtbar wird.
Dasselbe Muster bei den Quotenboosts: Sie gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Wer also erst den Boost nimmt und dann aussteigt, verliert beides — die Erhöhung und den Einsatz der Buchung, nicht die Wette.
Das Cash-Out selbst ist bei Sporttip eine Online-Funktion, für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live. Es gibt es nur als vollständiges Cash-Out und nur online. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Betrag liegt tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. «Vorzeitig Geld sichern» klingt nach Kontrolle. Es ist ein Verkauf an den Anbieter, zu dessen Konditionen, und manchmal findet er nicht statt.
Zum Kombinieren voneinander abhängiger Wettereignisse derselben Veranstaltung dient die Bet-Builder-Funktion. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Diese Regel ist der Grund, warum zwei plausible Voraussagen aus einem Spiel nicht einfach nebeneinander gestellt werden dürfen.
Klein, aber ärgerlich: Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut. Darüber wird bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen. Auszahlungen kosten zweimal pro 365 Tage nichts; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar. Wer sein Konto also in kleinen, häufigen Schritten räumt, zahlt für eine Bequemlichkeit.
Und eine Uhr, die man nicht sieht: Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks von Swisslos. Wer sich bei einer verweigerten Auszahlung beschweren will, muss das innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief tun. Eine Frist von einem halben Jahr hört sich grosszügig an, bis ein Konto eine Zeit lang unangetastet bleibt.
Das Wallet ist ebenfalls an Grenzen gebunden. Spielguthaben kann per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein gekauft werden, mit einem Mindestbetrag von CHF 20. Ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt, und in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich. Auch hier gilt: Diese Beträge sind nicht Sporttip-spezifisch erfunden, sondern die Grenzen, die das Kontosystem selbst zieht.
Fazit: Zwei Kundengruppen werden mit diesem Angebot unterschiedlich glücklich. Wer selten, klein und ohne Bonusmechanik spielt, bekommt eine saubere Abwicklung und ein Gebiet, das die meisten Kantone abdeckt. Wer den Kombiboost als Grund für lange Wettscheine liest, arbeitet ab dem fünften Bein gegen die eigene Gewinnchance: Der Bonus liegt auf dem Nettogewinn, die Marge auf jeder einzelnen Quote.
Loterie Romande Jouez Sport: der Zugang für die Westschweiz
Für Wettende mit Wohnsitz in Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt oder Wallis ist Jouez Sport die einzige bewilligte Möglichkeit — ein Konto bei Sporttip steht ihnen nicht offen, weil die beiden Vertragsgebiete sich nicht überschneiden. Das ist keine Präferenzfrage, sondern eine administrative Grenze. Wer in Lausanne wohnt, wählt nicht zwischen zwei Apps; er wählt, ob er überhaupt eine nutzt.
Die Loterie Romande nennt als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14 in Lausanne und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende. Diese Verkaufsstellen sind der eigentliche Reichtum dieses Zugangs. In der Romandie ist der Weg zum abgegebenen Wettschein kurz, und der QR-Code-Weg, den Sporttip beschreibt, hat hier sein Gegenstück: Was am Bildschirm entsteht, kann an einem der vielen Schalter landen. Für Wettende, die ihre Einsätze bar abwickeln und ihr Sportkonto nicht zu einem Zahlungsverkehrskonto machen wollen, ist das ein realer Vorteil — und einer, den keine ausländische Anwendung nachbaut.
Der Preis dieses Zugangs ist die Grösse des Gebiets. Sechs Kantone, dazu gemessen an der Gesamtbevölkerung ein schmalerer Pool an Wettenden. Für einen Anbieter bedeutet das ein anderes Verhältnis von Aufwand zu Volumen; für einen Wettenden bedeutet es, dass die App-Schnittstelle nicht die Hauptrolle spielt. Wer Papierwettschein statt Tipp auf dem Touchscreen bevorzugt, ist hier richtig. Wer Live-Wetten mittendrin platzieren will, wird feststellen, dass das Schaltermodell dafür nicht gebaut ist.
Fazit: Der Schalter ist hier nicht ein Überbleibsel, sondern das Produkt. Wer die Romandie-Verkaufsstellen nutzt, spielt in einem Netz, das keine ausländische Plattform aufbaut — und nimmt dafür in Kauf, dass das Angebot ausserhalb der sechs Kantone nicht erste Wahl ist.
Betscore, Funbet, WirWetten, Unibet: Ersatzbank ohne Aufsicht
Diesen vier Marken ist in der ersten Tabelle nichts Individuelles geblieben, und das ist kein Auslassungsfehler, sondern das Ergebnis der Sache. Keine von ihnen hat eine Schweizer Bewilligung. Keine ist mit dem schweizerischen Sperrregister verbunden. Keine bietet Schweizer Rechtsweg. Wer auf einem Android-Gerät eine dieser Marken öffnet und dabei ein Konto mit Wohnsitz in der Schweiz anlegt, gibt die Spielerschutz-Mechanik der Schweiz auf — die Limiten, die Sperre, den Fonds — und tauscht sie gegen Hausregeln, die niemand hier prüft.
Der praktische Preis, den der Wettende dafür zahlt, ist selten sichtbar. Er liegt nicht in der Quote, er liegt in der Struktur. Sind die Sportwetten an einem Schweizer Standort bewilligungspflichtig, dann kann eine ausländische Bewilligung in der Schweiz keine Geltung haben. Das Organisieren ohne Bewilligung ist strafbar, und der Spieler wird zwar nach den Angaben des Bundesamts für Justiz nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden. Kein Schweizer Gericht wird für ihn tätig, weil die Veranstaltung hier keine Bewilligung hat.
Dazu kommt eine Kleinigkeit mit steuerlicher Wirkung: Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis — für Thurgau ist das dokumentiert — behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Der Steuervorteil, den ein ausländisches Angebot manchmal suggeriert, ist also nicht einmal ein Vorteil.
Fazit: Für einen Wettenden, der eine bestimmte Marke wegen ihrer Quoten sucht, ist das eine Abwägung zwischen einem Preis und einem Rechtsweg. Für einen Wettenden, der sein Konto schliessen will, ist es gar keine Wahl: Ohne Schweizer Bewilligung gibt es keinen Schweizer Anspruch.
Cloudbet, ZotaBet, BetFury, GG.BET: derselbe Status, derselbe Vorbehalt
Auch diese vier Marken sind ohne Schweizer Bewilligung geführt, ohne Anbindung an das Sperrregister und ohne Schweizer Rechtsweg. Was bei ihnen dazukommt, ist die Art des Geschäftsmodells: mehrere arbeiten mit Krypto-Einzahlungen, was mit den schweizerischen Zahlungsregeln für bewilligte Anbieter nicht vereinbar ist. Auszahlungen und Guthaben gehen bei einem bewilligten Schweizer Veranstalter nur auf ein Zahlungskonto im Namen der kontohabenden Person. Für anonyme oder Krypto-Auszahlungen ist in der bewilligten Schweizer Sportwette kein Platz. Was bei einem Anbieter ohne Bewilligung passiert, entscheidet dessen eigene Kasse, nicht ein Schweizer Kontrollsystem.
Ein weiterer Umstand hängt an derselben Stelle: Die Gespa führt eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS blockieren. Ende 2025 standen 671 Domains darauf. Blockierte Domains werden aber innerhalb von Stunden durch neue ersetzt — Domain-Hopping, das die Aufsicht selbst benannt hat. Wer sich also darauf verlässt, dass ein Angebot aus seinem Netz verschwindet, verlässt sich auf eine Liste, die dem Wechsel des Anbieters hinterherläuft.
Fazit: Wer hier aus Neugier eine Quote vergleicht, vergleicht zwei Zahlen ohne gemeinsames Preissystem. Der Vergleich ist möglich; ein Anspruch entsteht daraus nicht.
Rechnungen, die den Zugang auf ein Handy wirklich teuer machen
Android ist bei diesen Anwendungen kein Bedienungsdetail, sondern der Ort, an dem die Kosten anfallen. Die Verlustlimite wird vor der ersten Wette gesetzt, nicht danach. Die Einzahlungslimite gilt für 30 Tage. Die Limiten des Wettscheins — CHF 1 Mindesteinsatz, CHF 1’000 Höchsteinsatz bei Einzel- und Kombinationswetten, CHF 10’000 bei Systemwetten — sind Obergrenzen, keine Gewinnaussichten.
Ein Rechenbeispiel, das die Grössenordnung zeigt und nicht mehr: Wer den Schweizer Betrag für eine kleine Wette, CHF 10, auf eine Quote von 2.10 setzt und gewinnt, erhält CHF 21.00. Der Nettogewinn ist CHF 11.00. Nimmt dieselbe Person an einem Abend zehn solche Wetten ab, bewegt sie CHF 100 durch das Konto und kann dabei bis 100 CHF verlieren. Nichts davon ist ein Argument gegen Wetten; es ist die Rechnung, die man vorher machen kann.
Aufschlussreicher ist die Gewinnfrist. Ein Gewinn, der nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung beansprucht wird, verfällt. Ein Konto, das eine Weile ruht — jemand spielt, gewinnt, wechselt das Gerät und vergisst — wird irgendwann still. Für einen Wettenden ist das der teuerste Mechanismus der ganzen Liste, weil er an einen Gewinn anknüpft.
Wer wissen will, wo die eigenen Kosten tatsächlich liegen, kann vor dem ersten Einsatz drei Zahlen im eigenen Konto nachschauen: die gesetzte Verlustlimite, die Einzahlungslimite und der gewählte Mindesteinsatz pro Wettschein. Beim Schweizer Anbieter stehen sie alle in den Teilnahmebedingungen und im Konto; dort sind sie auch prüfbar, wenn eine App sie anders darstellt, als sie gelten.
Rechtes Lage: Mobilgerät ändert nichts an der Bewilligungspflicht
Die alles entscheidende Regel steht im ersten Absatz dieses Abschnitts und sie gilt unabhängig vom Gerät. Wer Sportwetten anbietet, braucht unter dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019) für ein Grossspiel eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung; die Aufsicht führt die Gespa in Bern, nicht die ESBK, die nur Casinos beaufsichtigt. Die Bewilligung gilt für die Schweiz, und mehr braucht man zur Rechtslage nicht. Ein Android-Handy ist kein anderer Markt: Dieselbe Pflicht trifft dieselbe Veranstaltung, ob der Wettschein am Verkaufsschalter, im Browser oder in der App entsteht.
Was nicht sein kann, ergibt sich daraus: Es gibt in der Schweiz keine Liste weiterer bewilligter Sportwettanbieter, weil es keine weiteren gibt. Die Gespa veröffentlicht keine Genehmigungsliste mit Alternativen, sondern eine Sperrliste blockierter ausländischer Domains. Wer auf seinem Handy eine Anwendung ausserhalb von Sporttip und Jouez Sport öffnet, findet dort keine zweite Bewilligung, sondern ein Angebot, das hier keine hat.
Das Bundesgesetz legt auch fest, was überhaupt gespielt werden darf. Sportwetten sind auf Sportereignisse begrenzt, und die zulässige Angebotsfläche ist eine geschlossene Liste: Die Gespa publiziert ein Verzeichnis der bewilligten Sportarten, Wettkämpfe und Wettarten (Version 10.09.2026). Qualifikationsrunden zählen nur, wenn sie dort stehen; Frauensportwettbewerbe nur, wenn sie dort stehen; Rangierungswetten nur, wenn die Rangierung über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet. Wetten auf Trainingsläufe sind ausgeschlossen. Das Verzeichnis enthält weder Ecken- noch Kartenmärkte und keine Esport-Sektion. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt. Was auf den Kontoauszügen nicht steht, ist oft der Grund, warum ein Markt in der App fehlt.
Livewetten sind erlaubt, Prematch und live, soweit der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hat. Das Gesetz kennt keine Einschränkung auf bestimmte Live-Märkte. Cash-Out ist dagegen nicht gesetzlich geregelt und bleibt ein Merkmal des jeweiligen Anbieters — bei Sporttip ist es die in der Anbieterübersicht beschriebene Funktion mit ihren Grenzen.
Neben der Bewilligung steht das Konto. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich; Minderjährige sind online nicht zugelassen. Wer selbst als Wettkämpfer an einem Ereignis teilnimmt, darf darauf nicht wetten. Pro Person ist ein Konto erlaubt, mit verifizierter Identität. Und die Limiten kommen nicht vom Staat, sondern von den Spielenden: Der Veranstalter muss Höchstwerte für Tages-, Wochen- oder Monatsverluste verlangen. Das Gesetz sieht 24 Stunden für eine Erhöhung vor, Swisslos und die Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Einen gesetzlich fixierten Einzahlungsdeckel gibt es in der Schweiz nicht.
Das Sperrsystem verdient dieselbe Nüchternheit. Über die Spielsperre werden überschuldete oder suchtkranke Personen erfasst und ausserdem freiwillige Selbstsperren, alles in einem gemeinsamen Register. Eine freiwillige Sperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden, mit Beteiligung einer Fachstelle. Spielende, die gesperrt oder minderjährig sind, haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne. Wer einmal in diesem Register steht, findet dort auch den Tisch in einem Casino.
Bei den Zahlungen zieht das Gesetz eine klare Grenze: Auszahlungen und Guthaben gehen nur auf ein Zahlungskonto im Namen der kontohabenden Person. Anonyme oder Krypto-Auszahlungen existieren in der bewilligten Schweizer Sportwette nicht, und Kredite an Spielende sind verboten. Welche Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, steht in seinen eigenen Bedingungen — als Beispiel lässt sich das Swisslos-Spielkonto mit PostFinance Pay aufladen, wobei die Transaktion direkt in der PostFinance App bestätigt wird. Ausserhalb dieser Grenze ist nichts zulässig: Weder Sperren noch Angebote machen aus dem Fehlen eines Kontos im eigenen Namen eine Auszahlungsmöglichkeit.
Bei den Steuern gilt eine einfache, aber wichtige Einschränkung. Gewinne aus schweizerisch bewilligten Grossspielen — die ESTV nennt die Sportwetten ausdrücklich — sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommensteuerfrei und erst darüber steuerpflichtig. Der Bundesfreibetrag liegt ab 1.1.2026 bei CHF 1’071’000, nach CHF 1’070’400 im Jahr 2025. Der kantonale Freibetrag unterscheidet sich, deshalb gilt «je nach Kanton», nie eine einzelne kantonale Zahl. Oberhalb der Schwelle behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die durch die Deklaration des Gewinns in der Steuererklärung zurückgeholt wird. Ein typischer Wettender liegt weit darunter: weder Einkommensteuer noch Verrechnungssteuer auf dem Gewinn. Eine Steuer auf den Einsatz gibt es in der Schweiz nicht.
Wer mehr als eine Auskunft braucht, wendet sich an einen Steuerberater oder an die kantonale Steuerverwaltung. Das ist die einzige Stelle, an der diese Seite ausdrücklich keine eigene Rechnung aufstellt.
Was auf dem Handy trotzdem fehlt: Werbung, Sperrliste und der Preis der Bequemlichkeit
Das Gesetz schützt nicht nur mit Limiten, sondern auch mit Regeln über die Art der Ansprache. Werbung darf nicht aufdringlich, nicht irreführend und nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen gerichtet sein. Werbung für ein Glücksspiel, das in der Schweiz nicht erlaubt ist, ist verboten und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 geahndet. Diese beiden Sätze erklären, warum eine Schweizer Wettanwendung auf dem Handy leiser auftritt als eine ausländische: Sie darf es nicht anders.
Gratisspiele oder Gratisguthaben brauchen die vorherige Zustimmung der Gespa; 2025 erteilte sie 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos. Bonusbeträge und deren Bedingungen stammen deshalb ausschliesslich aus den Bedingungen der Anbieter selbst, nicht aus einer wöchentlich wechselnden Aktionsseite. Eine Zeitfensterbeschränkung für Werbung am Abend kennt das Gesetz nicht.
Die Sperrliste gehört in denselben Absatz wie die Kosten. Die Schweiz hat kein Instrument, mit dem Banken oder Kartennetzwerke Zahlungen an nicht bewilligte Wettangebote blockieren. Was sie hat, ist die Zugangssperre über DNS durch Telekom-Anbieter. Ein Anbieter, dessen Domains blockiert sind, ist für einen Teil der Nutzer nicht erreichbar — und für einen anderen Teil weiterhin. Wer eine Anwendung über eine APK-Datei oder einen alternativen Store installiert, umgeht den Browserweg, nicht das Verbot.
Und dann ist da noch die eine Zahl, die man nicht nachrechnen kann, weil sie nicht in einer Quote steht: die Gewinnspanne des Hauses. Sie sitzt in jedem einzelnen Preis, den eine Quote auf dem Display anzeigt. Wer auf einem Handy fünf Wetten an einem Abend abgibt, zahlt diese Spanne fünfmal. Genau das ist der Preis der Bequemlichkeit, die eine App liefert.
Häufige Fragen zu Sportwetten auf dem Android-Gerät
Welche Sportwetten-Anwendungen für Android sind in der Schweiz zulässig?
Zulässig sind nur die beiden bewilligten Veranstalter: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Ihre Bewilligungen gelten unter dem Geldspielgesetz; die Aufsicht führt die Gespa in Bern. Alle anderen Anwendungen, die im Play Store oder als APK erhältlich sind, haben keine Schweizer Bewilligung.
Müssen auf einem Mobilgerät dieselben Verlustlimiten gesetzt werden wie am Computer?
Ja. Bei Swisslos müssen vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden; die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Die Limiten gelten für jede Wette, gleichgültig ob sie über die App, die Webseite oder an einer Verkaufsstelle abgegeben wird.
Welche Risiken bestehen bei ausländischen Wett-Anwendungen ohne Schweizer Bewilligung?
Organisieren ohne Schweizer Bewilligung ist strafbar, der Spieler wird nicht bestraft, kann aber Einsätze und Gewinne in einem Verfahren gegen den Anbieter verlieren. Dazu kommen keine Anbindung am Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Domain-Blockierung per Sperrliste sowie kantonale Steuerpraxis, die solche Gewinne voll erfasst.
Wie berechnet sich der Gewinn einer mobil platzierten Wette aus Einsatz und Quote?
Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, wobei die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten ist. Das Ergebnis wird erst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen abgerundet. Ein Einsatz von CHF 10 zu Quote 2.10 zahlt CHF 21.00.
Ab welchem Alter und mit welchem Wohnsitz ist die Registrierung möglich?
Bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet: den Deutschschweizer Kantonen, dem Tessin und Liechtenstein. Bei der Loterie Romande ist es das Wohngebiet der sechs Westschweizer Kantone. Zusätzlich darf keine Spielsperre bestehen und jede Person darf sich nur einmal registrieren.
Was passiert mit einer Livewette, die nach dem tatsächlichen Wettausgang platziert wird?
Bei Sporttip zählt eine Livewette, die nach dem Eintreffen des Wettausgangs platziert wurde, mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Rote Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 bewerten. Die Wette gewinnt dann nicht, der Einsatz wird zurückgegeben.
Apps – quotenvergleichch
Inhalt erstellt vom Team «quotenvergleichch»
